Katastrophenhilfe Venezuela

Schwere Erdbeben in Venezuela

In Venezuela haben am Abend des 24. Juni 2026 zwei schwere Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 innerhalb kürzester Zeit große Zerstörung angerichtet. Die Beben erschütterten am Mittwochabend den Nordwesten des Landes – das erste in etwa 22 Kilometern Tiefe nahe San Felipe, das zweite, stärkere, nur wenige Kilometer weiter nördlich in etwa zehn Kilometern Tiefe, was die Auswirkungen verschärft. Die Hauptstadt des gebeutelten Landes, Caracas, ist von immensen Zerstörungen gezeichnet.

Besonders betroffen sind die Menschen im Bundesstaat La Guaira mit dem internationalen Flughafen von Caracas und einem wichtigen Seehafen. Die US-Erdbebenwarte USGS registrierte bereits 20 Nachbeben, aus der Hauptstadt treffen erste Berichte ein. Nach den kurz aufeinanderfolgenden schweren Erdbeben ist die humanitäre Lage dramatisch. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt stündlich, es wird mit tausenden Opfern gerechnet.

Mit großer Bestürzung sind wir in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen. Unzählige Menschen haben aufgrund der Naturkatastrophe außergewöhnlichen starken Ausmaßes Ihr Zuhause verloren. Den Ort, der ihnen Schutz, Stabilität und Würde gibt.

Das Erdbeben trifft Venezuela in einer ohnehin schon dramatischen humanitären Krise. Aus einer wirtschaftlichen Krise ist ein tiefgreifender Notstand geworden: Viele Menschen haben kein sicheres Zuhause mehr, Grundrechte sind eingeschränkt und Perspektiven fehlen. Immer mehr Menschen sehen sich zur Flucht gezwungen. Die Nachbarländer zeigen große Solidarität, doch auch ihre Möglichkeiten, Schutz zu bieten, stoßen an Grenzen.

Habitat for Humanity wird sich im langfristigen Wiederaufbau beteiligen. Nach einem ersten Überblick gehen wir davon aus, dass wir leichte bis mittlere Reparaturen durchführen, um Häuser zügig wieder bewohnbar zu machen.

Sie können bereits jetzt durch Ihre Spende im Katastrophenfall helfen!

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