Katastrophenhilfe in Deutschland

Die starken Regenfälle rund um den 14. Juli haben in großen Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schwerste Verwüstungen verursacht. Ganze Häuser wurden von den Fluten mitgerissen, Keller und Erdgeschosse standen unter Wasser. Viele Menschen stehen in den Trümmern ihres Zuhauses – ihr Haus existiert nicht mehr oder ist unbewohnbar.

Wir sind vor Ort und helfen. Unsere Katastrophenhilfe gliedert sich in verschiedene Phasen, die unten dargestellt sind.

Phase 1 – Strom & Wasser

Unmittelbar nach der Katastrophe haben wir lokale Initiativen dabei unterstützt, schnelle und pragmatische Hilfe zu leisten.
Mit dem Ziel, die betroffensten Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom und Wasser zu versorgen, konnten wir folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Ausgabe von Kabeln
  • Inbetriebnahme von Pumpen und Generatoren
  • Bereitstellung von Zisternen zur schnellen Versorgung von Haushalten mit Brauchwasser
Phase 2 – Beteiligung & Kooperationen

Um unser Netzwerk vor Ort zu erweitern und sicherzustellen, dass unsere Hilfsmaßnahmen strategisch im Einklang mit den Bedarfen der Gemeinde sind, haben wir eine solide Beziehung zur Gemeinde aufgebaut.

  • Aufnahme in den örtlichem Krisenstab in Dernau
  • Regelmäßiger Austausch und Arbeitstreffen
  • Bereitstellung eines Grundstückes seitens der Gemeinde für einen Werkzeugverleih
Phase 3 – Werkzeugverleih & Schadenseinschätzungen

Derzeit ist unser Werkzeugverleih am Standort Dernau in vollem Betrieb. Dort können sich Geschädigte kosteloses Werkzeug zur Entkernung ihrer Häuser ausleihen. Zu den wichtigsten Werkezeugen gehören: Stemmhämmer, Meißel, Hochdruckreiniger, Sägen, Kabel, Leitern sowie Schutzausrüstung für freiwillige Helferinnen und Helfer. Durch den Verleih leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe. Der Verleih ist nun auch ein Mal pro Woche mobil unterwegs und liefert jeden Donnerstag in der Gemeinde Altenahr Werkzeug aus.

Zudem bringen wir Ingenenieur*innen und private Haushalte zusammen. Die Haushalte werden dabei zur Schadenseinschätzung durch Expertenseite beraten.

Darüber hinaus konnten wir drei Arbeitsplätze für Einwohner*innen im Verleih schaffen.


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