Sambia

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Neue Häuser für Familien

Trotz des jüngsten wirtschaftlichen Fortschritts bleibt Sambia eines der benachteiligten Länder der Welt. Zwei Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut von weniger als 1 US Dollar pro Tag. Menschenwürdige Behausungen in Städten und im verstädterten Raum bleiben für die meisten Menschen unerreichbar und unerschwinglich; informelle Siedlungen wachsen.

Die meisten Menschen müssen unermüdlich dafür arbeiten, sich die immer wiederkehrenden, notwendigen Reparaturen für ihre Schlamm-, Flechtwerk- und Strohdachhäuser leisten zu können. Rissige und eingefallene Wände bringen Regen und Tiere ins Haus, was ernsthafte Gesundheitsrisiken birgt. Familien leben häufig in nur einem einzigen Zimmer, das häufig auch als Küche dient. Für  Kinder sind diese, vor allem gesundheitlichen, Gefahren immens.

Die durchschnittliche Größe eines Habitat-Hauses beträgt 35 Quadratmeter. Die meisten Häuser des Programms im ländlichen Raum Sambias bestehen aus gebrannten Ziegeln und gewölbten Wellblechplatten. 

Die Häuser sind einfach, aber qualitativ hochwertig und verfügen einen separaten Schlaf-, Koch-und Wohnbereich. Sie sind zudem so konzipiert, dass die Hausbesitzer die Möglichkeit haben, ihr Haus zu erweitern.

Hilfe für Waisenkinder
Über das allgemeine Hausbauprogramm hinaus baut und renoviert Habitat for Humanity Häuser für Waisen und andere schutzbedürftige Kinder. Aufgrund der weiten Verbreitung von HIV/Aids ist die Zahl der Waisenkinder in Sambia erschreckend hoch. In den Häusern wohnen die Kinder zusammen mit Familienangehörigen oder unter der fürsorglichen Obhut ihrer Betreuer. Hier erhalten sie wieder ein geschütztes Zuhause und Geborgenheit.

Habitat for Humanity vor Ort
Habitat for Humanity ist seit 1984 im Land und begann mit dem Bau von Häusern für Fischerfamilien auf Kabuyu Island und ist heute in sechs der neun Provinzen des Landes aktiv. 


Starke Rechte – starke Frauen

Oftmals fehlt Frauen, die in informellen Siedlungen oder in dörflichen Gemeinschaften Sambias leben, die Kenntnis über ihre Land- und Eigentumsrechte. Somit haben sie keine Handhabe darüber, ihre Lebenssituation maßgeblich zu verändern und zu verbessern.

Das Projekt in Ndola zielt darauf ab, die Besitzsicherheit und die Lebensgrundlage von mehr als 20.000 marginalisierten Frauen (und damit fast 60.000 sekundär Begünstigte) in zwei städtischen Slums in Chipulukusu und Twapia bis 2023 sicherzustellen. Die Frauen werden im Rahmen des Projekts beraten und lernen, wie sie ihr Einkommen durch Spargruppen und Unternehmertraining verdoppeln können, damit sie Landrechte rechtmäßig erwerben und sichern können.

Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen Landrechte von Frauen in Sambia stärken? Sprechen Sie uns an!

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