Projekte

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Katastrophenhilfe und -vorsorge

Ein Schwerpunkt der Arbeit unserer Hilfsorganisation ist die Hilfe nach Naturkatastrophen sowie die langfristige Umsetzung von Projekten, die der Katastrophenvorsorge dienen.

Katastrophenhilfe und -vorsorge müssen Hand in Hand gehen, nur dann können wir in den durch Naturkatastrophen gefährdeten Regionen wirklich nachhaltig helfen. Dies haben wir uns durch unsere vielfältigen Maßnahmen zur Aufgabe gemacht.

Bündnis Aktion Deutschland Hilft

Wir sind Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft e. V., dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen.

Unmittelbar nach einer Katastrophe verständigen sich die Bündnismitglieder mit dem Aktionsbüro darüber, ob ein Einsatzfall ausgerufen wird. Ist dies beschlossen, tauschen sich die mitwirkenden Organisationen regelmäßig über die aktuelle Situation im Katastrophengebiet aus, koordinieren ihre Maßnahmen und kooperieren mitunter auch vor Ort miteinander. Während eines solchen Einsatzfalles wendet sich Aktion Deutschland Hilft mit einem gemeinsamen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Ein auf Kapazitäten und Projektumsetzungsperspektive basierender Verteilungsschlüssel teilt die Spendensumme schließlich unter den im Einsatzland tätigen Bündnismitgliedern auf.

 

Katastrophenhilfe

Im Fall einer Naturkatastrophe leisten wir schnelle und nachhaltige Katastrophenhilfe. Entsprechend unserer Kernkompetenz umfassen unsere Hilfsmaßnahmen vor allem den Shelter-Sektor. Das bedeutet, dass wir Maßnahmen durchführen, die dafür Sorge tragen, dass Menschen schnellstmöglich wieder ein Dach über dem Kopf haben.

  • Schnelle Nothilfe: In den ersten Tagen und Wochen ist zügige Hilfe von größter Wichtigkeit. Helfer räumen Schutt weg, verteilen Werkzeuge und Planen zur Reparatur von Unterkünften, errichten Wasser- und Sanitäranlagen und bauen Notunterkünfte. 
  • Übergangszeit: Ein effektiver Übergang von kurzfristiger Nothilfe zum nachhaltigen Wiederaufbau ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Schnell aufbau- und erweiterbare Übergangshäuser bieten den Bewohnern eine fundierte Basis, mithilfe derer sie zurück in ihren Alltag finden können.
  • Langfristiger Wiederaufbau: Aufgrund unserer Strukturen sind wir auch dann noch im Land, wenn die Berichterstattung zur Katastrophe nachgelassen hat. Unser Wiederaufbau geht mit effizienten Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge einher. Wir haben uns dem Prinzip des „Build Back Better“ verschrieben. Das heißt, dass Häuser, die wir dauerhaft wiederaufbauen, deutlich stärker sind als die ursprünglichen.

Die Maßnahmen der Katastrophenhilfe werden gemäß Core Humanitarian Standard (CHS Alliance), Humanitarian Charter and Minimum Standards for Humanitarian Response (SPHERE) und des Red Cross Code of Conduct umgesetzt.

 

Katastrophen­vorsorge

Durch strategische Katastrophenvorsorge können das Leid und die Kosten, die eine Katastrophe verursacht, im Vorfeld deutlich eingedämmt werden. Aufgrund dessen versuchen wir, die Maßnahmen der Katastrophenvorsorge bei der Projektplanung und -umsetzung weitestgehend zu integrieren. Falls möglich nutzen wir für unsere Katastrophenvorsorgeprojekte lokale und umweltschonende Ressourcen. In Tadschikistan beispielsweise verwenden wir die Äste des dort in Fülle wachsenden Maulbeerbaums zur Verstärkung der Hauswände. Diese Methode hat sich bewährt: Die Äste sind flexibel und dennoch stark und die aufgerüsteten Häuser bis zu einem gewissen Grad erdbebensicher.

Beispiele einer umfassenden Katastrophenvorsorge:

  • katastrophensicheres Bauen, widerstandsfähige Materialien und gebäudeverstärkende Maßnahmen
  • Workshops und Fortbildungen zum Thema katastrophensicheres Bauen
  • Unterstützung bei Umsiedlungsplänen
  • Bauberatung und direkte Unterstützung bei Bauvorhaben
  • Risikoanalysen, Aufklärungsmaßnahmen, Verhaltenstrainings und Notfallpläne, erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit Behörden, der Zivilgesellschaft und anderen Hilfsorganisationen

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